Koordinierungsstelle JAKOB

JAKOB = Jugend-Apostolate Katholischer Orden und Bewegungen

Die Koordinierungsstelle JAKOB ist eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz zur österreichweiten Vernetzung der Jugend-Apostolate,
inbesondere von kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften, Orden, Initiativen und Gebetskreisen sowie befreundeten Gruppierungen.
Die Gruppierungen stellen Kontaktpersonen, welche das Netzwerk JAKOB bilden. Dieses Netzwerk zeigt die Vielfalt der Katholischen Kirche auf.
JAKOB stellt den Kontakt zu diesen Gruppierungen her, ermutigt sie zum Austausch und zu einem größeren Miteinander
und koordiniert die Zusammenarbeit mit den bestehenden Strukturen.

So hilft JAKOB dem neuen Leben in der Kirche beim Wachstum.
Eine zentrale Stellung nimmt dabei der Weltjugendtag ein.

Aufgaben von JAKOB

JAKOB fördert laut Statut:

  • das neue Leben in der Katholischen Kirche, insbesondere kirchliche Bewegungen, Neue Gemeinschaften, Gebetskreise und katholische Initiativen, soweit es die Jugendarbeit all dieser betrifft;
  • die Jugend-Apostolate von Ordensgemeinschaften der Katholischen Kirche;
  • die Einheit und Vernetzung der katholischen Jugend-Apostolate in Österreich, insbesondere mit und in den Diözesen, den diözesanen Jugendstellen und der Katholischen Jugend Österreich sowie der Katholischen Jungschar Österreich;
  • die Neuevangelisierung der Jugend Österreichs;
  • Weltjugendtage und ähnliche Veranstaltungen;
  • die Verkündigung der Lehre der Kirche;
  • die Hinführung zu den Sakramenten;
  • die Formung der Jugendlichen zu Jüngern Christi, insbesondere die Berufungsfindung;

Das gesamte Statut findet sich im Amtsblatt der Österreichischen Bischofskonferenz ab Seite 6.

Hauptamtliche Mitarbeiter

Die Koordinierungsstelle JAKOB arbeitet mit drei hauptamtlichen (insgesamt 38 Stunden) Mitarbeitern:

Maria Jungk, BEd.
Geschäftsführerin der Koordinierungsstelle JAKOB
Mobil: +43 680 2345772
maria.jungk@jakob.or.at

Peter Karkosch
Nationalkoordinator JAKOB
Mobil: +43 681 10782659
peter.karkosch@jakob.or.at

Mirjam Wailzer
Nationalkoordinatorin JAKOB und WJT
Mobil: +43 680 4067588
mirjam.wailzer@jakob.or.at

Bürostandort

Johannesgasse 16/1, 1010 Wien

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Die Jugendkommission

Die Jugendkommission (das Bild zeigt die historische Feier anlässlich des Statutenbeschlusses der Österreichischen Bischofskonferenz am 7. November 2013) wird geleitet vom österreichischen Jugendbischof DI Mag. Stephan Turnovszky.
Amtliches Mitglied ist Bundesjugendseelsorger P. Darius Lebok OFM.
Aus den zurzeit 106 Gruppierungen wurden fünf Vertreter in die Jugendkommission ernannt:

  • Sr. Nathanaela Gmoser (Benediktinerinnen der Anbetung)
  • Eva Heissenberger (Loretto-Gemeinschaft)
  • P. Johannes-Elias Schneider (St. Johannesgemeinschaft)
  • Hanna Winter (Gemeinschaft Emmanuel)
  • Josef Hanifl (Bethabara)

Der Wirtschaftsrat

Die Bischofskonferenz ernannte vier Mitglieder, die die Finanzen der Koordinierungsstelle mit dem Geschäftsführer verwalten:

  • Lukas Lichtenstein
  • Stefan Stöger
  • Christoph Neuwirth
  • Sr. Nathanaela Gmoser

JAKOB in der Bibel

Jakob
Der Patriarch Jakob aus dem Alten Testament ist der Namensgeber. Er ist der Einheitspunkt der aus seinen Söhnen hervorgegangenen Stämme Israels.

Jakobsleiter
Die Jakobsleiter ist ein Symbol für die Kirche: Durch sie sind Himmel und Erde verbunden, wie im Buch Genesis beschrieben wird. JAKOBs Leiter sind die Kontaktpersonen mit ihren Gruppierungen, die durch JAKOB zusammengeschlossen in ihrer Einheit und Zusammengehörigkeit den Himmel für viele Jugendliche in Österreich erfahrbar machen.

Jakobsbrunnen
Der Jakobsbrunnen ist jenes Grundstück, das Jakob an seinen Sohn Josef weitergibt. Der Jakobsbrunnen verweist zugleich auf die Quelle, deren Wasser den Durst des Menschen für immer stillt: auf Jesus, der an diesem Brunnen der Samariterin begegnet. JAKOBs Brunnen bezeichnet daher all das, was JAKOB unternimmt, um den Durst dieser Welt nach Gott zu stillen.

II. Vaticanum

Das II. Vatikanische Konzil sieht für die Apostolate eine angemessene Koordinierung vor, die die Eigenart jeder einzelnen Gruppierung wahrt:

„Um den Geist der Einheit zu fördern, im ganzen Apostolat der Kirche die brüderliche Liebe aufleuchten zu lassen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen und verderbliche Eifersüchteleien zu vermeiden, ist die gegenseitige Hochschätzung aller Formen des Apostolates in der Kirche und – unter Wahrung der Eigenart einer jeden einzelnen – ihre angemessene Koordinierung nötig (1). Das gilt vor allem, wenn eine besondere Aktion in der Kirche Einmütigkeit und apostolische Zusammenarbeit von Welt- und Ordensklerus, Ordensleuten und Laien verlangt.“ (Dekret über das Laienapostolat, AA 23)

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