Koordinierungsstelle

JAKOB = Jugend-Apostolate Katholischer Orden & Bewegungen

Die Koordinierungsstelle JAKOB ist eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz zur österreichweiten Vernetzung der Jugend-Apostolate, inbesondere von Kirchlichen Bewegungen und Neuen Gemeinschaften, Orden, Initiativen und Gebetskreisen sowie befreundeten Gruppierungen.
Diese Gruppierungen stellen Kontaktpersonen, die das Netzwerk JAKOB bilden. Dieses Netzwerk zeigt die Vielfalt der Katholischen Kirche auf. JAKOB stellt durch das Netzwerk den Kontakt zu diesen Gruppierungen her, ermutigt sie zum Austausch und einem größeren Miteinander und koordiniert die Zusammenarbeit mit den bestehenden Strukturen. So hilft JAKOB diesem neuen Leben in der Kirche beim Wachstum bzw. auch zu neuem Leben. Eine zentrale Stellung nimmt dabei der Weltjugendtag ein.

Wie funktioniert JAKOB? Der Jugendbischof leitet seine Jugendkommission, unterstützt von einem Wirtschaftsrat. Die Koordinierungsstelle vernetzt Kontaktpersonen aus dem Netzwerk.

Hauptamtliche Mitarbeiter

Die Koordinierungsstelle JAKOB arbeitet mit zwei hauptamtlichen (insgesamt 38 Stunden) Mitarbeitern:

MMag. Thomas Gaber
Geschäftsführer der Koordinierungsstelle JAKOB
Mobil: +43 680 3161761
thomas.gaber@jakob.or.at

Peter Karkosch
JAKOB-Nationalkoordinator
Mobil: +43 681 10782659
peter.karkosch@jakob.or.at

Büro-Adresse:
Johannesgasse 16/1, 1010 Wien

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Die Jugendkommission

Die Jugendkommission (das Bild zeigt die historische Feier anlässlich des Statutenbeschlusses der Österreichischen Bischofskonferenz am 7. November 2013) wird geleitet vom österreichischen Jugendbischof DI Mag. Stephan Turnovszky.
Amtliches Mitglied ist Bundesjugendseelsorger P. Darius Lebok OFM.
Aus den zurzeit 106 Gruppierungen wurden fünf Vertreter in die Jugendkommission ernannt:

  • Sr. Nathanaela Gmoser (Benediktinerinnen der Anbetung)
  • Eva Heissenberger (Loretto-Gemeinschaft)
  • P. Johannes-Elias Schneider (St. Johannesgemeinschaft)
  • Hanna Winter (Gemeinschaft Emmanuel)
  • Josef Hanifl (Bethabara)

Die Statuten

JAKOB fördert laut Statut:

  • das neue Leben in der Katholischen Kirche, insbesondere kirchliche Bewegungen, Neue Gemeinschaften, Gebetskreise und katholische Initiativen, soweit es die Jugendarbeit all dieser betrifft;
  • die Jugend-Apostolate von Ordensgemeinschaften der Katholischen Kirche;
  • die Einheit und Vernetzung der katholischen Jugend-Apostolate in Österreich, insbesondere mit und in den Diözesen, den diözesanen Jugendstellen und der Katholischen Jugend Österreich sowie der Katholischen Jungschar Österreich;
  • die Neuevangelisierung der Jugend Österreichs;
  • Weltjugendtage und ähnliche Veranstaltungen;
  • die Verkündigung der Lehre der Kirche;
  • die Hinführung zu den Sakramenten;
  • die Formung der Jugendlichen zu Jüngern Christi, insbesondere die Berufungsfindung.

Das gesamte Statut findet sich im Amtsblatt der Österreichischen Bischofskonferenz ab Seite 7.

Der Wirtschaftsrat

Die Bischofskonferenz ernannte vier Mitglieder, die die Finanzen der Koordinierungsstelle mit dem Geschäftsführer verwalten:

  • Christoph Neuwirth
  • Stefan Stöger
  • Eva Mathias
  • Sr. Nathanaela Gmoser

Jakob in der Bibel

Jakob
Der Patriarch Jakob aus dem Alten Testament ist der Namensgeber. Er ist der Einheitspunkt der aus seinen Söhnen hervorgegangenen Stämme Israels.

Jakobsleiter
Die Jakobsleiter ist ein Symbol für die Kirche: Durch sie sind Himmel und Erde verbunden, wie im Buch Genesis beschrieben wird. JAKOBs Leiter sind die Kontaktpersonen mit ihren Gruppierungen, die durch JAKOB zusammengeschlossen in ihrer Einheit und Zusammengehörigkeit den Himmel für viele Jugendliche in Österreich erfahrbar machen.

Jakobsbrunnen
Der Jakobsbrunnen ist jenes Grundstück, das Jakob an seinen Sohn Josef weitergibt. Der Jakobsbrunnen verweist zugleich auf die Quelle, deren Wasser den Durst des Menschen für immer stillt: auf Jesus, der an diesem Brunnen der Samariterin begegnet. JAKOBs Brunnen bezeichnet daher all das, was JAKOB unternimmt, um den Durst dieser Welt nach Gott zu stillen.

II. Vatikanum

Das II. Vatikanische Konzil sieht für die Apostolate eine angemessene Koordinierung vor, die die Eigenart jeder einzelnen Gruppierung wahrt:

„Um den Geist der Einheit zu fördern, im ganzen Apostolat der Kirche die brüderliche Liebe aufleuchten zu lassen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen und verderbliche Eifersüchteleien zu vermeiden, ist die gegenseitige Hochschätzung aller Formen des Apostolates in der Kirche und – unter Wahrung der Eigenart einer jeden einzelnen – ihre angemessene Koordinierung nötig (1). Das gilt vor allem, wenn eine besondere Aktion in der Kirche Einmütigkeit und apostolische Zusammenarbeit von Welt- und Ordensklerus, Ordensleuten und Laien verlangt.“ (Dekret über das Laienapostolat, AA 23)

 

 

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