Jugendsynode

Es ist da! Das Nachsynodale Apostolische Schreiben an die jungen Menschen und an das ganze Volk Gottes! Viel Freude beim Lesen!
Hier das Dokument „Christus vivit“

Hier eine Zusammenfassung

Hier ein paar Auszüge aus „Christus vivit“:

Sei lebendig!

1. Christus lebt. Er ist unsere Hoffnung, und er ist die schönste Jugend dieser Welt. Alles, was er berührt, verjüngt sich, wird neu, füllt sich mit Leben. Die ersten Worte, die ich also an jeden Einzelnen von euch jungen Christen richten möchte, lauten: Er lebt und er will, dass du lebendig bist!

Wirf deine Ängste über Bord und triff Entscheidungen!

143. Liebe junge Menschen, verzichtet nicht auf das Beste an eurer Jugend, beobachtet das Leben nicht von einem Balkon aus. Verwechselt das Glück nicht mit einem Sofa und verbringt nicht euer ganzes Leben vor einem Bildschirm. Gebt auch nicht das traurige Spektakel eines verlassenen Fahrzeugs. Seid nicht wie abgestellte Autos, lasst lieber eure Träume aufblühen und trefft Entscheidungen. Setzt etwas aufs Spiel, auch wenn ihr Fehler machen werdet. Seid nicht bloße Überlebende mit einer narkotisierten Seele und schaut nicht die Welt an, als ob ihr Touristen wärt. Lasst von euch hören! Werft die Ängste, die euch lähmen, über Bord, damit ihr euch nicht in jugendliche Mumien verwandelt. Lebt! Widmet euch dem Besten des Lebens! Öffnet die Käfigtür und fliegt hinaus! Geht bitte nicht schon vorzeitig in den Ruhestand.

Sei eine Mission!

175. Die jungen Menschen sind gerufen, als Christus liebende das Evangelium überall mit dem eigenen Leben zu bezeugen. Der heilige Albert Hurtado sagte, dass »Apostel sein nicht bedeutet, eine Anstecknadel am Knopfloch der Jacke zu tragen; es bedeutet nicht, über die Wahrheit zu sprechen, sondern sie zu leben, sie zu verkörpern, sich in Christus zu verwandeln. Apostel sein besteht nicht darin, eine Fackel in der Hand zu halten, im Besitzen des Lichts, sondern im Lichtsein […]. Das Evangelium […] ist mehr ein Vorbild als eine Unterweisung. Die in gelebtes Leben verwandelte Botschaft«.

Eine Kirche, die sich erneuern lässt

35. Bitten wir den Herrn, er möge die Kirche von denen befreien, die sie alt machen, sie auf die Vergangenheit festnageln, bremsen und unbeweglich machen wollen. Bitten wir auch, dass er die Kirche von einer anderen Versuchung befreie: zu glauben, dass sie jung ist, wenn sie auf alles eingeht, was die Welt ihr anbietet; zu glauben, dass sie sich erneuert, wenn sie ihre Botschaft verbirgt und sich den anderen anpasst. Nein. Sie ist jung, wenn sie sie selbst ist und wenn sie die immer neue Kraft des Wortes Gottes, der Eucharistie, der Gegenwart Christi und der Kraft seines Geistes jeden Tag empfängt. Sie ist jung, wenn sie fähig ist, immer wieder zu ihrer Quelle zurückzukehren.

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